Digitales Endgerät für Lehrkräfte

Zurzeit werden die von der Senatsverwaltung beschafften digitalen Endgeräte für Lehrkräfte in den Bezirken verteilt.

Was bekommt man da?

Ein Microsoft Surface-to-go

Fragen & Antworten (wird noch ergänzt …)

Was ist das nun? Ein Laptop oder Tablet …
Ein „Surface-to-go“ ist ein Gerät mit Funktionen und Eigenschaften aus beiden „Welten“. Es arbeitet sich darauf mit Windows10-pro wie auf einem Laptop. Die Tastatur kann man abnehmen, dann schaltet es auf „Tabletmodus“ um bei Bedarf blendet sich z. B. die Tastatur ein. Fingerbedienung („Touch“) geht sowieso immer! Stiftbedienung auch!

Was heißt „Es arbeitet sich darauf wie auf einem Laptop?“
Wir haben Windows mit einem Explorer z. B. Die Dateiablage ist genau so, wie an einem Laptop oder PC. Es sind die gleichen Strukturen. Man kennt sich schnell aus und kopiert etwas auf den Stick hin und her für die Schule …
Jede/r kennt das – am Tablet speichert man etwas und findet es nicht wieder, weil die Ordner und Verzeichnisstrukturen anders sind als am Windows-PC oder Mac.
Andererseits kann man von einem Tablet aus leichter Dateien (Bilder, Texte usw.) versenden an andere („teilen“), wenn (wenn!) alles gut eingerichtet ist mit Mail-Apps, Adreessverzeichnis usw.

Ist das Surface-to-go nicht zu klein zum Arbeiten?
Gegenfrage: Ist ein 15-Zoll-Laptop nicht zu groß und zu schwer zum MItnehmen in der Schultasche? Es ist eine Sache der Entscheidung. Hier wurde der Schwerpunkt auf die Mobilität gelegt. Ja, superleicht ist es nicht. Aber man kann es noch in die Tasche legen. Bei einem großen Laptop überlegt man sich das schon …
Ja, es ist einer kleiner Bildschirm, das ist der Kompromiss für die Mobilität. Aber schon erstaunlich, wie flüssig man darauf arbeiten kann, wenn man Fingerbedienung und Touchpad/Tastatur kombiniert. Sicher, viele Arbeitsblätter usw. schreibt man lieber am heimischen PC.

Apps und Programme – Fehlen da nicht noch welche?
Ja. Es wird noch nachgebessert. Mit LibreOffice kommen wir nicht weit. Weitere Programme/Apps sind in Vorbereitung und werden dann automatisch installiert – leider erst jetzt. Auch der Personalrat wird an allen Software-Entscheidungen beteiligt – das dauert auch.

Kann man darauf Zeugnisse schreiben?
Ja, aber … Noch fehlt (Stand Aug. 2021) das Office-Paket, dass man oft braucht. Benutzt man aber PDF-Vorlagen – müsste es schon gehen. Aber auch hier ist die Überlegung: Für solche digitalen Arbeiten ist das Geräte wohl zu klein. Auch das ergonomische Arbeiten – Wie lange sitzen wie als LuL an Arbeitsblättern und Zeugnissen? – kann hier nicht so gut gelingen, wie an einem richtigen Arbeitsplatz (ürbrigens sind viele Laptops da nicht viel besser und unsere Haltung daran auch nicht …)

Wie schließt man da einen Beamer an?
Das Surface-to-go hat nur einen USB-C-Anschluss. Aber nur wenige Zusatzgeräte lassen sich dort direkt anschließen (es gibt z. B. kaum USB-C-USB-Sticks). Man braucht einen Adapter (der schon dabei ist oder noch kommt). Daran kann man dann z. B. einen Beamer per VGA- oder HDMI-Kabel anschließen (HDMI ist natürlich besser, aber nicht an allen Beamern vorhanden).

Surface-to-go und SMART Board/interaktives Board/Display – Bringt das was?
Ja. Man kann das Surface mit dem interaktiven Board oder Display verbinden – per WLan oder sogar Kabel und Adapter (was manchmal einfach leichter geht). Dann kann man seine eigenen Unterrichtsvorbereitungen, Fotos usw. direkt zeigen, mit dem Stift darin markieren usw.

Surface und Dokumentenkamera – Geht das?
Ja, auch das geht. Viele Dokumentenkameras kann man per USB (oft ohne Stromanschluss) über einen Adapter an den USB-C-Anschluss an das Surface anschließen. Damit lässt sich z. B. eine zusätzliche Lernstation aufbauen, im Klassenraum oder mobil an einem anderen Lernort …

[Text: T. Seidel. Fragen,Tipps und Hinweise gerne an seidel-mmg@gmx.de]

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